Samstag, 26.11.2005
Vogelspinnen und Echsen als Publikumsmagnet
Exotisch und geheimnisvoll präsentierte sich die Rischmühlen-Halle am vergangenen Wochenende. Die Ausstellung "Reptilia Orchidea" gastierte in Merseburg. Sie zeigte Schlangen, Vogelspinnen, Skorpione, Echsen und viele Orchideenarten.
Die in unseren Gefilden nicht beheimateten Tiere und Pflanzen entpuppten sich als wahre Publikumsmagneten. "Es geht in erster Linie darum, Vorurteile abzubauen und Wissenswertes zu vermitteln", erklärte Gerd Horlbeck. Er beschäftigt sich schon seit über vier Jahrzehnten mit den interessanten Tieren und kommentierte mehrfach einen Diavortrag. Zu erfahren bekamen die Zuschauer u. a., dass Vogelspinnen ihre Giftklauen unter dem Körper haben. "Das unterscheidet sie von allen anderen Arten, denn ansonsten sind die Klauen vor dem Körper", so der Experte. Doch nicht jeder Skorpion ist so immens giftig wie etwa der Wüstenskorpion, dessen Gift Lebensgefahr bedeutet. Eine Faustregel besagt: Je schlanker die Scheren und je dicker der Schwanz, umso giftiger ist auch der Skorpion.
Nach dem Vortrag wandte sich Gerd Hörlbeck den lebenden Objekten zu. Gemäß des Veranstaltungs-Mottos "Anfassen erwünscht" konnten die Besucher mal selbst eine fast handtellergroße Vogelspinne auf sich umherkrabbeln lassen. "So lange sich das Tier nicht bedroht fühlt, so lange greift es auch nicht an" beruhigte Horlbeck die Menschentraube, die sich um die Attraktion gebildet hatte. Außerdem habe das Gift auch nur einen Effekt wie eine Brennnessel. "Nur dass die Wirkung einige Tage andauern kann". Auf die bereits erwähnten Klauen sollte man allerdings Acht geben, so Hörlbeck, denn die könnten sich locker etwa in einen Finger bohren.
Von großem Interesse waren auch die Schlangen. Mal kleiner, mal größer und in vielen Farbvariationen konnten sie bestaunt werden. Eine große Seltenheit war dabei ein Tigerpythonalbino. Besucher konnten sich deren Artgenossen umzuhängen und sich mit ihr fotografieren zu lassen. Die etwa 15 Kilo schwere und gut zwei Meter lange Würgeschlange gefiel auch dem kleinen Paul Bytof aus Merseburg, der mit seiner Mutter gekommen war und fasziniert die glänzende, trockene Schlangenhaut berührte.
Die in unseren Gefilden nicht beheimateten Tiere und Pflanzen entpuppten sich als wahre Publikumsmagneten. "Es geht in erster Linie darum, Vorurteile abzubauen und Wissenswertes zu vermitteln", erklärte Gerd Horlbeck. Er beschäftigt sich schon seit über vier Jahrzehnten mit den interessanten Tieren und kommentierte mehrfach einen Diavortrag. Zu erfahren bekamen die Zuschauer u. a., dass Vogelspinnen ihre Giftklauen unter dem Körper haben. "Das unterscheidet sie von allen anderen Arten, denn ansonsten sind die Klauen vor dem Körper", so der Experte. Doch nicht jeder Skorpion ist so immens giftig wie etwa der Wüstenskorpion, dessen Gift Lebensgefahr bedeutet. Eine Faustregel besagt: Je schlanker die Scheren und je dicker der Schwanz, umso giftiger ist auch der Skorpion.
Nach dem Vortrag wandte sich Gerd Hörlbeck den lebenden Objekten zu. Gemäß des Veranstaltungs-Mottos "Anfassen erwünscht" konnten die Besucher mal selbst eine fast handtellergroße Vogelspinne auf sich umherkrabbeln lassen. "So lange sich das Tier nicht bedroht fühlt, so lange greift es auch nicht an" beruhigte Horlbeck die Menschentraube, die sich um die Attraktion gebildet hatte. Außerdem habe das Gift auch nur einen Effekt wie eine Brennnessel. "Nur dass die Wirkung einige Tage andauern kann". Auf die bereits erwähnten Klauen sollte man allerdings Acht geben, so Hörlbeck, denn die könnten sich locker etwa in einen Finger bohren.
Von großem Interesse waren auch die Schlangen. Mal kleiner, mal größer und in vielen Farbvariationen konnten sie bestaunt werden. Eine große Seltenheit war dabei ein Tigerpythonalbino. Besucher konnten sich deren Artgenossen umzuhängen und sich mit ihr fotografieren zu lassen. Die etwa 15 Kilo schwere und gut zwei Meter lange Würgeschlange gefiel auch dem kleinen Paul Bytof aus Merseburg, der mit seiner Mutter gekommen war und fasziniert die glänzende, trockene Schlangenhaut berührte.
Dienstag, 05.07.2005
Vogelspinnen und Schlangen zum Anfassen
Reptilien- und Orchideenausstellung in der Mehrzweckhalle Thale
Prächtige Exoten sind am Wochenende in der Thalenser Mehrzweckhalle zu sehen. Am Sonnabend, 25. Juni, und Sonntag, 26. Juni, stellt dort die Thüringer Terrarianer Interessengemeinschaft Reptilien und Orchideen vor.
"Sinn der Ausstellung ist es, den Besuchern Riesenschlangen, Echsen, Schildkröten, Vogelspinnen, Skorpione und Orchideen einmal von ihrer natürlichen Seite zu zeigen", sagt Gerd Horlbeck, der Vorsitzende der Interessengemeinschaft. Zugleich betont er, dass es sich dabei um eine reine Informations- und keine Verkaufsausstellung handelt. Die Thüringer wollen "falsche Vorstellungen korrigieren", die vor allem über Vogelspinnen und Schlangen herrschen. Und so dürfen die Tiere auch angefasst werden. Der Besucher hat die Wahl, denn gezeigt werden 25 verschiedene Arten von Vogelspinnen, deren größte Vertreter eine Beinspannweite von stattlichen 28 Zentimetern aufweisen. Als Novum präsentiert die Ausstellung die "Big Five" - die fünf größten Riesenschlangen-Arten der Erde.
Den Pflanzenfreunden werden zehn Vertreter der so genannten "Fensterbank-Orchideen" vorgestellt. Dazu gehören etwa die Phalaenopsis und der Frauenschuh, die auch in der Wohnung leicht zu pflegen sind. Ergänzt wird die Ausstellung durch stündliche Diavorträge, in denen die Besonderheiten der einzelnen Tier- und Pflanzenarten erläutert werden.
Gefunden auf mz-web
Prächtige Exoten sind am Wochenende in der Thalenser Mehrzweckhalle zu sehen. Am Sonnabend, 25. Juni, und Sonntag, 26. Juni, stellt dort die Thüringer Terrarianer Interessengemeinschaft Reptilien und Orchideen vor.
"Sinn der Ausstellung ist es, den Besuchern Riesenschlangen, Echsen, Schildkröten, Vogelspinnen, Skorpione und Orchideen einmal von ihrer natürlichen Seite zu zeigen", sagt Gerd Horlbeck, der Vorsitzende der Interessengemeinschaft. Zugleich betont er, dass es sich dabei um eine reine Informations- und keine Verkaufsausstellung handelt. Die Thüringer wollen "falsche Vorstellungen korrigieren", die vor allem über Vogelspinnen und Schlangen herrschen. Und so dürfen die Tiere auch angefasst werden. Der Besucher hat die Wahl, denn gezeigt werden 25 verschiedene Arten von Vogelspinnen, deren größte Vertreter eine Beinspannweite von stattlichen 28 Zentimetern aufweisen. Als Novum präsentiert die Ausstellung die "Big Five" - die fünf größten Riesenschlangen-Arten der Erde.
Den Pflanzenfreunden werden zehn Vertreter der so genannten "Fensterbank-Orchideen" vorgestellt. Dazu gehören etwa die Phalaenopsis und der Frauenschuh, die auch in der Wohnung leicht zu pflegen sind. Ergänzt wird die Ausstellung durch stündliche Diavorträge, in denen die Besonderheiten der einzelnen Tier- und Pflanzenarten erläutert werden.
Gefunden auf mz-web